Bausparvertrag – Bausparen für die eigenen 4 Wände

Einzelheiten zum Bausparvertrag – Die Regelungen zum Bausparer

Eigenheimzulagen werden seit dem 01.Januar 2006 nicht mehr bewilligt. Die staatliche Unterstützung wurde zum genannten Zeitpunkt abgeschafft. Dennoch haben Sie im Rahmen eines Bausparvertrags weiterhin die Möglichkeit Förderungen vom Staat zu erhalten, selbst dann wenn der Bausparvertrag nicht für eine Baumaßnahme verwendet werden soll. Der Bausparer kann sein Sparziel erweitern und attraktiver gestalten, wenn der Arbeitgeber mit einer vermögenswirksamen Leistung (VWL) die Bausparfinanzierung durch die Arbeitnehmersparzulage bezuschusst. Weiterhin erhält der Bausparer die staatliche Wohnungsbauprämie, vorausgesetzt die monatlichen Sparbeiträge liegen bei mindestens 50,- Euro pro Monat.

Das Prinzip des Bausparens:

Das Bausparen funktioniert nach einem einfachen aber durchdachten Prinzip. Mehrere Bausparer bilden eine Spar-Gemeinschaft und zahlen in eine gemeinsame Kasse. Der erste Sparer, der die vereinbarte Bausparsumme durch monatliche Einzahlungen erreicht hat, erhält auch als Erster die Zuteilung des zur Baufinanzierung benötigten Darlehens. Dieser Baukredit errechnet sich aus der Differenz zwischen der bisher einbezahlten Bausparsumme und des ausbezahlten Geldbetrages zum Hausbau. Dieses Baudarlehen wird wie ein normaler Kredit in monatlichen Tilgungsraten zurückbezahlt. Der nächste Bauanwärter rückt um eine Stelle nach und füllt nun den Platz der nächsten Zuteilung aus. Weitere bauwillige Sparer werden neu eingereiht. Somit helfen sich alle Bausparer gegenseitig, um das Sparziel mit einem stabilen Gemeinschaftskapital zu erreichen.

Die Förderung eines Bausparvertrages:

Das Bausparen wird nach wie vor finanziell gefördert und ist somit nicht von der Abschaffung der Eigenheimzulage betroffen. Der Kapitalzuwachs ergibt sich aus:

– Monatliche Einzahlungen in Bausparkasse
– Wohnungsbauprämie
– Arbeitnehmersparzulage
– Zinserträge für Bausparkonto

Die Höhe der monatlichen Bauspar-Einzahlungen bestimmen ausschlaggebend den Zeitraum bis die Bausparsumme erreicht wird. Förderungen durch die Wohnungsbauprämie setzen monatliche Spareinlagen von mindestens 50,- Euro pro Monat voraus. In das Bausparkonto können sowie Einmalzahlungen und während der Sparphase auch Sonderzahlungen geleistet werden, um das Erreichen der Bausparsumme zu beschleunigen.

Die Wohnungsbauprämie ist für einen Bausparvertrag festgelegt. Diese staatliche Förderung wird bewilligt wenn:
– das jährliche Einkommen beim Einzelverdiener weniger als 25.600,- Euro beträgt
– das jählriche Einkommen bei Ehepaaren weniger als 35.800,- Euro beträgt
– das Alter des Bausparers mindestens 16 Jahre ist
– die monatlichen Bauspar Einzahlungen mindestens 50,- Euro betragen.

Die Höhe der Wohnungsbauprämie liegt bei knapp 9% der jährlichen Sparleistungen und ist bei Singles bezüglich auf 512,- Euro, bzw. bei Ehepaaren auf 1024,- Euro jährliche Sparbeträge begrenzt.

Die Arbeitnehmersparzulage basiert auf das Prinzip der vermögenswirksamen Leistung. Hier kann der Arbeitgeber einen Beitrag zum Bausparvertrag leisten. Die Arbeitnehmer- Sparzulage wird ebenfalls mit 9% Förderung bezuschusst. Die geförderten Höchstbeträge sind 470,- Euro bei Singles, bzw. bis zu 940,- Euro bei Ehepartnern. Diese Sparzulage wird auf das Bausparkonto einbezahlt.

Vertragslaufzeit und Bausparsumme:

Die zum Hausbau erforderliche Bausparsumme entspricht dem Gesamtbetrag von einbezahltem Bausparguthaben und dem eingeplanten Bauspardarlehen. Es ist die Regel, dass der Bausparer mindestens bis zu 50% der Bausparsumme ansparen muss, um die Zuteilung zum Bauspardarlehen von der Bausparkasse zu erhalten. Durch monatliche Sparbeiträge und möglichen Sondereinzahlungen und Einmalbeträgen wird auf das Erreichen des Mindestsparguthabens zugesteuert. Förderungen wie Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie leisten einen zusätzlichen Beitrag. Wird letztendlich das Sparziel erreicht, muss der Bausparer noch bis zur Zuteilung des Bauspardarlehens warten, bis mindestens 1,5 Jahre seit Beginn des Bausparvertrags vergangen sind. Diese Regelung ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, um Möglichkeiten für missbräuchliche Lockangebote durch sehr geringe Laufzeiten und Zuteilungsversprechungen auszuschliessen. Der Zeitpunkt zur Darlehensgewährung kann nicht garantiert werden. Dies hängt von der wirtschaftlichen Lage des Baumarktes, bzw. den Nachfragen für Bausparverträgen von Bauwilligen ab. Je mehr Bausparer für das Bausparguthaben einbezahlen, desto mehr Geld steht der Bausparkasse für die Vergabe von Darlehen zur Verfügung. Umgekehrt ist es entsprechend.

Die Zinsen für das einbezahlte Bauspar-Guthaben sind für die Gesamtlaufzeit vertraglich festgelegt. Die Höhe der Zinsen sind bei Vertragsabschluss tariflich bestimmt und können je nach Bausparkasse und Tarifwahl zwischen ca. 2% und 5% pro Jahr liegen.

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Kosten und Gebühren Bausparvertrag:

Bausparkassen verlangen zum Abschluss eines Bausparvertrags in verschiedenen Bereichen und Grössenordnungen Gebühren und es können somit weitere Kosten entstehen, darunter sind folgende:

Abschlussgebühr

Die Abschlussgebühren zu einem Bausparvertrag variieren je nach Bausparkasse und Tarif. In der Regel liegen diese bei ca. 1,5% zur Bausparsumme. Dennoch ist diese Gebühr auch verhandelbar und manche Bausparkassen verzichten auf die Abschlussgebühr wenn nach Erreichen der Mindestsparsumme auf ein Bauspardarlehen verzichtet wird.

Darlehensgebühr

Darlehensgebühren können anfallen wenn nach Erreichen der Mindestsparsumme das zuteilungsreife Bauspardarlehen angenommen wird. Diese sind nicht festgelegt und können je nach Bausparkasse unterschiedlich ausfallen. Bei Verzicht auf ein Bauspardarlehen kommen keine Kosten für Darlehensgebühren zu den Bauspar-Kosten hinzu.

Kontoführungsgebühren

Verwaltungskosten und Personalkosten der Bausparkassen werden meist auf die Gebühren für die Kontoführung umgelegt. Im Schnitt liegen die Kontoführungsgebühren bei ca 8,- Euro. Dennoch bieten einige Bausparkassen die Kontoführung auch kostenlos an.
Abschluss Restschuldversicherung bei Darlehens-Annahme.

Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung ist bei Annahme des zugeteilten Baudarlehens in der Regel ein fixer Bestandteil zum Bausparvertrag. Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen.

Kosten für Gutachten (z.B. Schätzung Objektwert)

Wollen Sie Ihr Haus oder Bauvorhaben nach Wert oder nach erforderlicher Finanzierung schätzen lassen, so können Ihnen die Kosten für Gutachten als Schätzgebühr zu lasten gelegt werden. Auch hier gilt es, bei der Bausparkasse nach diesem Kostenpunkt zu hinterfragen, da viele Banken diese Schätzung als Service auch umsonst anbieten.

Bearbeitungsgebühren

Einige Bausparkassen verlangen Gebühren für die Bearbeitung von Anträgen. Nicht selten ist in Verbindung mit einem Bausparvertrag auch ein Abo für eine Zeitschrift in den Gebühren enthalten, die meist bei ungefähr 1 bis 2,- Euro liegen.

Die auswahl der richtigen Bausparkasse:

Kalkulieren Sie zuerst genau durch wie hoch die Bausparsumme zur Finanzierung Ihres Eigenheimes oder für andere Zwecke sein muss und welche monatlichen Belastungen zu den Sparbeiträgen und ggf. Tilgung der Bauspardarlehens Sie verkraften können. Ein Bausparvertrag hat den Vorteil, dass bei Annahme des Darlehens die zu zahlenden Zinsen für die gesamte Laufzeit festgeschrieben sind. So kann die monatliche Tilgungsrate sehr genau kalkuliert werden. Grosse Unterschiede bei den Bausparkassen sind in den Gebühren und zusätzlichen Kosten zu finden. Hier rentiert sich auf jeden Fall ein direkter Vergleich der Bausparkassen. Bearbeitungsgebühren, Schätzgebühren, sowie Kontoführungsgebühren werden zu unterschiedlichen Konditionen angeboten, bzw. teilweise gar nicht erst verlangt.

Gehen Sie auch nicht zu schnell oder gar unüberlegt den Schritt für einen Bausparvertrag ohne vorherige fachkundige Beratung von Marktkennern. Viele Details zu Ihrer Situation und Ihren finanziellen Möglichkeiten spielen eine wichtige Rolle für einen individuellen und optimierten Bausparvertrag. Nutzen Sie die Vergleichsmöglichkeiten und somit die grösstmögliche Förderung in der Sparphase und eine Darlehensphase mit möglichst geringen Kosten und Zinsbelastungen.

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