Bundesbank und Commerzbank warnen vor Immobilienpreisblase

24 Februar 2017


Nach der Bundesbank warnt nun auch die Commerzbank vor einer übertriebenen Preisentwicklung im Immobiliensektor. Heute schon seien die Preise im Schnitt um 10 Prozent überzogen. Wie die Entwicklung enden könnte, zeigten bereits die USA ab dem Jahr 2003.

Kaufpreise steigen deutlich schneller als Mieten

Verteuerungen

Weitere Warnungen vor Immobilienpreisblase

Die Warnungen vor der Bildung einer Preisblase im deutschen Immobilienmarkt häufen sich. Die Deutsche Bundesbank wies bereits mit Besorgnis auf die Preisübertreibungen im Bereich von bis zu 30 Prozent in den Ballungsgebieten hin. Nun folgte das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut ebenfalls mit einem Hinweis auf die überzogen hohen Immobilienpreise.

Im Schnitt seien die Häuser um zehn Prozent zu teuer, so die am Freitag veröffentlichte Commerzbank-Studie. Die Kaufpreise gingen seit 2010 schneller hoch als die Mietpreise, die Verbraucherpreise sowie die Einkommen der Privathaushalte.

Die gegenübergestellten Größen wiesen vor 2000 zwar größere Unterschiede auf, aber ein Anlass zur Beruhigung sei dies nicht. Zum damaligen Zeitpunkt lag die Inflation deutlich höher und die Einkommen sowie Mieten legten schneller zu. Zwischen den Jahren 1975 und 1999 legten die Nettokaltmieten jedes Jahr um über 4 Prozent zu, so die Commerzbank. Der jährliche Aufschlag sei seit dem Jahrtausendwechsel relativ konstant bei rund 1 Prozent gelegen.

Aus diesem Grund sollten die Immobilienkäufer eigentlich auf einen geringen Abstand zwischen Kaufpreis und aktuelle Mieten achten. Derzeit sei jedoch das Gegenteil der Fall. Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sei der größte Antreiber im Immobilienmarkt. Daran werde sich auf absehbarer Zeit nichts ändern. Die Fortsetzung der gegenwärtigen Geldpolitik schließe jedoch nicht einen plötzlichen Preisrückgang aus. Die USA geben ein gutes Beispiel dafür. Im Jahr 2003 begannen die Probleme, nachdem die Zinsen nicht mehr so ausgeprägt fielen wie zuvor. Die Immobilienpreise stiegen aber unverändert weiter an. Ab diesem Zeitpunkt seien die angestiegenen Preise nicht mehr durch fallende Zinsen ausgeglichen worden.

Die Commerzbank geht davon aus, dass während des kommenden Jahres die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen wieder ansteigen. Damit würden auch die Hypothekenzinsen hoch getrieben. Dies verschärfte die Lage in der Bundesrepublik. Ein zusätzliches Risiko sieht die Commerzbank im Bauboom. Dieser sei aktuell aber noch nicht erkennbar. Die Bauwirtschaft verfüge nur über begrenzte Kapazitäten und dies könnte die Entwicklung ausbremsen.

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